ein Schauspiel für Erwachsene und Jugendliche nach Oscar Wilde
Wenn’s einem goldnen Mädchen gelingt, Daß es Sünderlippen zum Beten bringt, Wenn der dürre Mandelbaum Blüten sprießt,
Und ein Kinderauge Tränen vergießt, Dann wird es im ganzen Schlosse still, Und Friede kommt nach Canterville.
(Prophezeiung auf dem Bibliotheksfenster, Gespenst von Canterville)
Mitternacht. Blitz und Donner. Schauderhafte Geräusche. Gespensterstunde auf Schloss Canterville. Horror für
die englischen Bediensteten, aber nicht für die neuen Besitzer des Schlosses aus Amerika! Trotzdem setzt das Gespenst alles daran, seinem Ruf gerecht zu werden. Ein mysteriöser Blutfleck
im Kaminzimmer, nächtliche Ruhestörungen, rasselnde Ketten, schauerliche Verkleidungen, mystische Erscheinungen sind nur ein paar der Mittel denen sich das Gespenst bedient... In diesem
Schauspiel werden der englische Spiritismus und zeitgenössische Schauerromane in romantischer Weise ironisiert. Denn wann hatten Geister schon mal Furcht vor Menschen und nicht umgekehrt?
Dem englischen Humor entsprechende Figuren wurden für das neue Stück geschaffen von Flachfiguren bis zu den traditionellen Fadenfiguren. Raffinierte Lichteffekte sorgen wie die speziell für
dieses Stück komponierte Musik für eine spannende Unterhaltung.
Aufführungen:
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Sondervorstellungen
auf Anfrage möglich.
Daten:
Premiere: 12.11.2004
Regie: Johannes Soppa Regieassistenz & Spielleitung: Matthias Hamann / Ulla Ohse Textfassung: Helga Schwirzke
Figuren und Bühnenbild: Rainer Mürle, Stefanie Burger Musik: Peter Kuch Technik: Matthias Hamann / Lucas Pitzalis
Besetzung:
Sprache: Erzählerin: Helga Schwirzke Sir Simon de Canterville (Gespenst): Wolfgang Bürger Mr. Otis: Friedel Hammel
Mrs. Otis: Renate Plumbohm Virginia: Stefanie Burger / Aika Faaß Washington: Matthias Hamann Die Zwillinge: Marie Faaß & Franziska Hamann Mrs. Umney: Aika Faaß
Lord Canterville: Gustav Amos / Wolfgang Bürger
Marionettenspieler: Ingrid Bürger, Aika Faaß, Christel Kallmann, Renate Plumbohm, Uta Unger