Kleine Eheverbrechen Basler Marionettentheater, Schweiz
Ein Mann, eine Frau, 15 Jahre Ehe. Was nun?
Eine Hommage an die Liebe (90 min - mit Pause)
Bestsellerautor Eric-Emmanuel Schmitt konstruiert «Kleine Eheverbrechen» als ein kluges, abgründiges Spiel mit der Wahrheit. Und letztlich als
großartige Hommage an die Liebe. Es ist die Geschichte einer Ehe, der die Liebe verloren gegangen ist. Die aber wieder gefunden werden kann, weil einer der Partner durch seinen
Gedächtnisverlust noch einmal ganz von vorn beginnen muss - und beide so den Netzen und Fallstricken in ihrer Beziehung auf die Spur kommen. Schmitt, bekannt geworden durch «Monsieur
Ibrahim und die Blumen des Koran», lässt in diesem Stück die Zuschauer in immer neue, so klug wie böse aufgestellte Fallen tappen. In raffiniert gewobenen Dialogen lässt er seine
Hauptdarsteller Lisa und Gilles endlich erkennen: Es geht letztlich nicht darum, als Paar die Wahrheit zu teilen, sondern das Mysterium des Sich-Liebens immer wieder zu entdecken. Die Spieler
in dieser spannenden Inszenierung beleben fast lebensgroße Puppen. Und parallel dazu, fast gleichzeitig, viel kleinere mit inneren Monologen oder Erinnerungen. Das alles läuft in einem
atemberaubenden Tempo ab und einzig die Musik scheint den beiden und den Zuschauern eine Atempause zu gönnen. Gespielt mit Großfiguren, Tischpuppen und Schatten. Für Singles und Paare.